
dieser Blog erzählt Euch von meinen kreativen Tätigkeiten ohne die mein leben langweilig wäre.
Samstag, 12. Januar 2013
Ein Dirndl für unser Dirndl
Für unseren alljährlichen Besuch auf dem aschauer Markt brauchte unser Dirndl ein neues Dirndl. Auch hier kam ein burda Schnittmuster zum einsatz. Ich habe es gleich eine Kleidergröße größer zugeschnitten damit ich es noch auslassen kann wenn sie wächst. Es hat mir sehr viel spaß gemacht dieses Dirndl zu nähen und war erstaunt wie schnell es fetig war.


Eine Fee oder auch ein Burgfreäulein
Da meine Tochter ein neues Faschingkleid brauchte blätterten wir in meinen burda Zeitschriften und stellten zusammen ihr Traumkleid zusammen. Eigentlich sollte es ja in lila sein aber leider war der Faschingsatin in dieser Farbe aus. So ist die Farbwahl dann auf Pink gefallen.
Das Kleid ist mit der Overlook versäubert und beim Chiffonüberrock habe ich zum ersten Mal den Rollsaum meiner Ovi ausprobiert. Ich bin mehr als begeistert. Für den Fasching hat das Kleid zum darstellen einer ganz bezaubernden Fee gedient und für das Mittelalterspektakel wurde es dann kurzerhand für ein Burgfräulein genutzt.
Der Halsauschnitt ist etwas eingehalten damit ich ihn noch auslassen kann wen unsere Fee wächst auch die Ärmel sind auf der Innenseite mit einem Tunnelzug versehen damit man sie beliebig in der Länge verstellen kann.
Das Kleid ist mit der Overlook versäubert und beim Chiffonüberrock habe ich zum ersten Mal den Rollsaum meiner Ovi ausprobiert. Ich bin mehr als begeistert. Für den Fasching hat das Kleid zum darstellen einer ganz bezaubernden Fee gedient und für das Mittelalterspektakel wurde es dann kurzerhand für ein Burgfräulein genutzt.
Der Halsauschnitt ist etwas eingehalten damit ich ihn noch auslassen kann wen unsere Fee wächst auch die Ärmel sind auf der Innenseite mit einem Tunnelzug versehen damit man sie beliebig in der Länge verstellen kann.
Der Ritter wird ausgestatet
So nun wird der Ritter ausgestatet:
Den Helm, das Schwert und das Kettenhemd hat er ja schon. Nun braucht er erstmal einen Gambison !
Hier kam auch ein burda Faschingsschnitt zum Einsatz den ich allerdings nach unseren Wünschen und Vorstellungen abgeändert habe.
Genäht ist er aus einem dunkelblauen Steppfutterstoff, mit schwazer Baumwolle gefüttert und die Verschlüsse sind außen aus Leder. Die Ärmel sind mit einem Lederband genesselt und die Ösen dafür habe ich mit Hand genäht.
Dann brauchen wir auch noch eine Hose die ist aus schwarzem Leinen und am Bund mir einer Kordel zu binden.
Da wir leider noch keine passenden Schuhe haben, habe ich Stulpen dafür genäht.
Auch einen Mantel aus feinerem Tuch haben wir beide bekommen.
Da man ja auch immer irgendetwas mit sich herumschleppen muß habe Gürteltaschen aus Raulederimitatmit der Hand genäht, meine ist mit Goldstickerei verziert. Und nicht zu vergessen sind die Flaschenhalter für den Gürtel da es ja meisten sehr warm ist und man ständig am trinken ist.
Zu guter Letzt braucht der Ritter noch einen individuellen Wappenrock.
Da wir ja in Bayern zu hause sind ist es keine Frage, dass er auf alle Fälle die Farben weiß und blau beinhalten muß.
Da auf so einem Wappenrock auch ein Wappen sein soll, haben wir uns ernste Gedanken gemacht, wie wir unser Wappen denn gestalten wollen. So haben wir im Internet lange gesucht und festgestellt, dass es sehr schwierig ist ein Wappen selbst zu machen. So haben wir es nach unseren Möglichkeiten versucht so gut wie möglich korrekt umzusetzen. (Was mit Nichten zu heißen hat dass unser Wappen heraldisch richtig ist.)
Und so sieht es also jetzt aus:
Die Bäume stehen für unseren Familiennamen der sich aus dem Wort Hain (Laubwald) herleitet,außerdem auch für Fruchtbarkeit die Anzahl der Bäume steht für die Familienmitglieder
Der Berg im Wappen steht für die Alpen, ist Teil des Wappens der Heimatgemeinde meines Mannes und steht außerdem noch für Schutz, Sicherheit und Geborgenheit.
Der Falke steht für: Man gibt nicht auf bis es geschafft ist.
Der Ring ist Teil des Wappens meiner Heimatgemeinde und steht außerdem auch für Treue.
Den unteren Teil des Wappens muß ich glaub ich nicht erklären.
Und so sieht nun der fertige Wappenrock aus. Das Wappen selbst ist mit der Hand im Plattstich mit Anchor Stickgarn gestickt.Die Ösen sind mit der Hand genäht. Zu schließen ist er hinten mit der sogenannten Zick-Zack Schnürrung.
Und so sieht dann der Ritter bisher aus. (Fertig ist er natürlich noch nicht.)
Den Helm, das Schwert und das Kettenhemd hat er ja schon. Nun braucht er erstmal einen Gambison !
Hier kam auch ein burda Faschingsschnitt zum Einsatz den ich allerdings nach unseren Wünschen und Vorstellungen abgeändert habe.
Genäht ist er aus einem dunkelblauen Steppfutterstoff, mit schwazer Baumwolle gefüttert und die Verschlüsse sind außen aus Leder. Die Ärmel sind mit einem Lederband genesselt und die Ösen dafür habe ich mit Hand genäht.
(Bild folgt demnächst)
Dann brauchen wir auch noch eine Hose die ist aus schwarzem Leinen und am Bund mir einer Kordel zu binden.
Da wir leider noch keine passenden Schuhe haben, habe ich Stulpen dafür genäht.
Auch einen Mantel aus feinerem Tuch haben wir beide bekommen.
Da man ja auch immer irgendetwas mit sich herumschleppen muß habe Gürteltaschen aus Raulederimitatmit der Hand genäht, meine ist mit Goldstickerei verziert. Und nicht zu vergessen sind die Flaschenhalter für den Gürtel da es ja meisten sehr warm ist und man ständig am trinken ist.
Zu guter Letzt braucht der Ritter noch einen individuellen Wappenrock.
Da wir ja in Bayern zu hause sind ist es keine Frage, dass er auf alle Fälle die Farben weiß und blau beinhalten muß.
Da auf so einem Wappenrock auch ein Wappen sein soll, haben wir uns ernste Gedanken gemacht, wie wir unser Wappen denn gestalten wollen. So haben wir im Internet lange gesucht und festgestellt, dass es sehr schwierig ist ein Wappen selbst zu machen. So haben wir es nach unseren Möglichkeiten versucht so gut wie möglich korrekt umzusetzen. (Was mit Nichten zu heißen hat dass unser Wappen heraldisch richtig ist.)
Und so sieht es also jetzt aus:
Die Bäume stehen für unseren Familiennamen der sich aus dem Wort Hain (Laubwald) herleitet,außerdem auch für Fruchtbarkeit die Anzahl der Bäume steht für die Familienmitglieder
Der Berg im Wappen steht für die Alpen, ist Teil des Wappens der Heimatgemeinde meines Mannes und steht außerdem noch für Schutz, Sicherheit und Geborgenheit.
Der Falke steht für: Man gibt nicht auf bis es geschafft ist.
Der Ring ist Teil des Wappens meiner Heimatgemeinde und steht außerdem auch für Treue.
Den unteren Teil des Wappens muß ich glaub ich nicht erklären.
Und so sieht nun der fertige Wappenrock aus. Das Wappen selbst ist mit der Hand im Plattstich mit Anchor Stickgarn gestickt.Die Ösen sind mit der Hand genäht. Zu schließen ist er hinten mit der sogenannten Zick-Zack Schnürrung.
Und so sieht dann der Ritter bisher aus. (Fertig ist er natürlich noch nicht.)
ein Hauch von Rennaissance
Tja was soll ich denn hier so erzählen?
Aus der Not geboren ist dieses Gewand. Es ist eigentlich das Hochzeitsdirndel meiner Mama und sie hat es mir "vererbt." Da es mit den Puffärmeln und den Gürtel den ich vor langer Zeit mal auf einem Flohmarkt erstanden habe so ein bisschen in die Renaissance passen könnte habe ich mir dazu ein Haarnetz und das Barret genäht. Leider ist das Kettenhemd für meinen Mann erst die Woche drauf angekommen. Das Haarnetz ist mit einer dunkelblauen Baumwollkordel und weißen Perlen gefertigt und das Barret aus dunkelblauem Satin mit Straußenfedern. Ich habe mir einen "Aufhänger" im Barret befestigt, da dies bei Aufführungen oftmals für andere Zuschauer im Weg ist und es doch auch viel Platz braucht.
Aus der Not geboren ist dieses Gewand. Es ist eigentlich das Hochzeitsdirndel meiner Mama und sie hat es mir "vererbt." Da es mit den Puffärmeln und den Gürtel den ich vor langer Zeit mal auf einem Flohmarkt erstanden habe so ein bisschen in die Renaissance passen könnte habe ich mir dazu ein Haarnetz und das Barret genäht. Leider ist das Kettenhemd für meinen Mann erst die Woche drauf angekommen. Das Haarnetz ist mit einer dunkelblauen Baumwollkordel und weißen Perlen gefertigt und das Barret aus dunkelblauem Satin mit Straußenfedern. Ich habe mir einen "Aufhänger" im Barret befestigt, da dies bei Aufführungen oftmals für andere Zuschauer im Weg ist und es doch auch viel Platz braucht.
Mein erstes mittelalterliches Werk
Dieses Kleid ist mein erstes mittelaltertaugliches Werk gewesen. Der Schnitt ist ein burda Schnitt den ich für meine Figur passen abgeändert habe. Es ist hinten mit einem Reißverschluss zu schließen (den gab es allerdings im Mittelalter noch nicht). Der Stoff sieht aus wie Dupionseide ist er aber nicht. Verziert habe ich es mit einer altgoldfarbenen Borte.
Da die Damen des Mittelalters natürlich nicht ohne Kopfbedeckung auf die Straße gingen, habe ich mir im folgenden Jahr eine gefertigt.
Das Gebende ist mit einer Goldstickerei versehen leider sieht man es nicht so gut auf den Bilderen und das Schapel ist mit Perlen verziert .
Das Haarnetz ist aus golfarbener Soutage mit champagnerfarbenen Perlen handgefertigt und das Täschchen mit einer Stoffapplikation versehen. Der Schleier ist hier leider auch noch sehr unauthentisch aus Chiffon gefertigt. Diese Arbeiten waren eine neue Herausforderung für mich und meine Nähmaschine, die das ganze aber sehr zufriedenstellend erledigt hat.
Da die Damen des Mittelalters natürlich nicht ohne Kopfbedeckung auf die Straße gingen, habe ich mir im folgenden Jahr eine gefertigt.
Das Gebende ist mit einer Goldstickerei versehen leider sieht man es nicht so gut auf den Bilderen und das Schapel ist mit Perlen verziert .
Das Haarnetz ist aus golfarbener Soutage mit champagnerfarbenen Perlen handgefertigt und das Täschchen mit einer Stoffapplikation versehen. Der Schleier ist hier leider auch noch sehr unauthentisch aus Chiffon gefertigt. Diese Arbeiten waren eine neue Herausforderung für mich und meine Nähmaschine, die das ganze aber sehr zufriedenstellend erledigt hat.
Die gesamte Kopfbedekung habe ich innerhalb einer Woche gefertigt.
Dann stand das mittelalterlliche Treiben in Piding an wo auch dieses wunderbare Bild entstand.
Die Rüstung unserer Tochter hat mein mann aus festen Fotokarton selbst gefertigt.
2012 fertigte ich mir dann eine Cemiese zu diesem Kleid da die Damen ja immer etwas drunter trugen. Sie ist am Saum und an den Ärmeln mit einer Blütenranke in goldfarbenen Stickgrarn verziert.
Die Bändchen an den Ärmeln und am Halsausschnitt sind am Ende jeweils mit Perlen verziert.
Da ich nun auch mehr Wert auf Authentik lege habe ich mir meinen Schleier und und den Dekolteeschleier aus echter Seide genäht und ihn mit goldborte und Perlen verziert.
Dieses Bild ist in Burghausen entstanden.
Da ich in Burghausen so schöne Hörnerhauben an einem Marktstand gesehen habe wollte ich auch unbedingt eine haben. Der Schnitt ist ein burda Faschingsschnitt. Ich habe die Haube dann mit Perlen und Borte verziert und der Schleier ist noch ein Reststück von meiner Kopfbedeckung aus Seide.
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