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Donnerstag, 6. August 2020

Schmutzwäschebeutel zum aufhängen

Hier habe ich noch schnell einen Schutzwäschebeutel für unseren Wohnwagen genäht. Der Stoff hat
 mir so gut gefallen, den mußte ich einfach mitnehmen und mit den Reißverschlüßen sieht er jetzt richtig edel aus finde ich.


Aus einem Sari wird ein Maxi-Kleid

Ich habe vor einiger Zeit von einer lieben Freundin ein paar sehr schöne Stoffe geschenkt bekommen und darunter war auch dieser wunderschöne Sari aus Seide.


Anfangs wußte ich nicht genau was ich je aus diesem Stück machen sollte.

Eines Tage ging ich mit meinem Hund spazieren,  es war sehr warm und da kam mir die Idee.

Ich könnte doch aus diesem schönen Stück ein Maxi-Kleid zaubern.

Diesmal habe ich einen fertigen Schnitt genommen, weil eine Woche bevor der Urlaub los geht noch lange Schnitte zeichnen und anpassen hätte mich zu viel Zeit gekostet.

Zum Glück hatte ich auch noch etwas Futterstoff für das Oberteil da und dann habe ich einfach mutig drauf los geschnitten. Es ist gar nicht so einfach gewesen die Seide an Ort und Stelle zu halten aber ich habe es mit viel Geduld geschafft. 
Kaum zugeschnitten habe ich dann gleich das Nähen begonnen und dabei hätte ich fast vergessen Bilder zu machen.

Hier habe ich das Oberteil fast fertig ich habe das Futter an den Stellen wo die Nadeln zu sehen sind mit der Hand angenäht, weil es schöner wird als mit der Maschine.

Dann habe ich die Rockteile und die Futterrockteile aus dem Sari zugeschnitten und zusammengenäht.
Die unteren Kanten des Oberteils und die Rockkanten geheftet auf die Puppe gesteckt und mir eine Borte zum verschönern ausgesucht. Ich habe mich für eine Rosenborte entschieden.

Da mir eine reinweiße Borte zu kontrastreich war habe ich sie mit goldener Textilfarbe eingefärbt.


Danach habe ich die Borte an der Innenseite des Halsausschnittes mit der Hand aufgenäht, habe die Rockteile an das Oberteil genäht und hinten herum noch einen Gummi, damit es ein wenig besser anliegt.
Die restliche Borte und die Knöpfe habe ich dann ebenfalls noch mit Hand aufgenäht und es hat einen handgenähten Rollsaum bekommen.

                  



                             






Sonntag, 14. Juni 2020

Das Polsterfieber ist ausgebrochen

Nachdem ich meine zwei Stühle für das Atelier so gut hinbekommen habe, dachte ich mir, dass meine Küche auch ein wenig Auffrischung gebrauchen könnte. Also machte ich mich ans Werk und habe mir einen wunderschönen Stoff bestellt, auf den ich leider sehr lange warten mußte. Aber das Ergebnis läßt sich sehen.




Nach dem meine Mama umgezogen ist und sie für ihre neue Küche noch Stühle brauchte und meine Freundin welche zum hergeben hatte, paßte auch dies gut zusammen.

 So sahen die Stühle vorher aus



So sehen sie jetzt aus.


Ich habe sie in einem ganz leichten Lichtgrau mit Kreidefarbe gestrichen und neu bezogen.






Dienstag, 7. April 2020

der Langeweille trotzen




Nach dem ich vor zwei Jahren sehr günstig zu diesen wunderschönen alten Stühlen gekommen bin und durch meine Arbeit leider nie die nötige Zeit hatte, sie herzurichten wurde mir bisher zum Glück nicht langweilig. 

Ich nütze die Ausgangssperre wegen dem Covid 19 nun kreativ und arbeite liegengebliebenes auf.

So nach dem ich die alten Bezüge abgenommen hatte und das darunterliegende Roßhaar entfernte, schlieff ich den alten Lack ab, danach brauchten die Stühle jeweils 5 Anstriche mit Acryllack in Seidenmatt um wieder weiß zu sein


Im Anschluß tackerte ich das Polstervlies auf.




Den alten Bezug (er fiel fast auseinander), nahm ich dann als Schnittmuster für die neuen Bezüge her. Ich habe damals für meine Umkleide im Atelier Stoff bestellt





 und für die Stühle blieb noch genug über.
Da ich keine neuen Polsternägel kaufen wollte habe ich die alten einfach ausgebogen und wieder eingeklopft.




Sonntag, 4. Februar 2018

Eine kleine Meerjungfrau

Der Fasching steht vor der Türe

wie das so oft ist, will man ab und zu ein neues Kostüm so kam es dass sich meine Tochter gerne als Meerjungfrau verkleiden würde und weil Mama ja vieles selber machen kann hat das junge Fräulein auch bestimmte Vorstellungen von Ihrem Kostüm.

Hier ein paar Bilder die als Anregung dienten:


So nun wurden die Maße genommen und der Schnitt entwickelt. 

Ich habe mir überlegt, dass ich einen Body und einen Rock mache.
Außerdem wollte ich versuchen so wenig Materialien wie möglich dazu zu kaufen damit mein Stofflager mal ein wenig kleiner wird.

Der Body ist aus der Kinderkollektion und der Rock ist aus der Braut und Abendmode von Müller und Sohn.

Der hautfarbene Jersey ist von einem ehemaligen Puppenprojekt übrig geblieben und der blaue Samt für den Rock war ursprünglich auch mal ein Rock gewesen.

Die Rüschen am Rock sind reste von einem anderen Faschingsprojekt und die Pailletten habe ich irgendwann mal bei Teddy mitgenommen. Also hatte ich die Grundausstattung schon hier.

Zuerst habe ich den Body genäht und dann die Muscheln aufgesteppt. Dannn habe ich die Muscheln mit Perlen bestickt.

Mir überlegt wie ich den Seetang oder Algen machen soll und bin zu dem Entschluß gekommen, dass ich ihn einfach aufsticke da es dann auch kein Problem beim Waschen in der Maschine gibt.

Als die erledigt war habe ich mir immer die Pailletten aufgelegt, ein Bild gemacht und dann aufgenäht.

vorne Träger


Mittelsteg


Seitenband


Hinten Träger mit Band


Detail von vorne


so ein kurzer Überblick 

das gelbe Netz ist die Verpackung von Kartoffeln.


So nun noch der Haarschmuck:

bestehend aus einem Haarreifen der mit einer Styropoorkugel die in 5 Scheiben geschnitten worden ist als Basis gilt. Auf diesen Scheiben sind die Muscheln aufgebracht. (die Jakobsmuscheln und die Seesterne habe ich aus Fimo gemacht).


Da ich keine neue Perücke kaufen wollte hab ich mir überlegt dieser kurzen einfach ein paar  Extensions aus wolle die noch bei mir rumlag zu verpassen und siehe da. Es sieht ganz gut aus.

So nun ist die Meerjungfrau fertig.






gekostet hat mich dieses Kostüm zwischen 10,- - und 15 ,- Euro.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Überfall der Wikinger

Eine passende Gewandung mußte auf die Schnelle her.
In nur 4 Tagen entsanden das Gewand meines Mannes,
2 Wollunterkleider und die Schürze.


Vorlage:


Das Schnittmuster

Dieht allerdings nur als Orientierungshilfe

hier der Halsausschnitt zum sticken vorbeteitet.


Dieser wird dann rechts auf links aufgesteppt.



Anschließen auf die rechte Seite gedreht und festgesteckt.



die Außenkante wird mit Hand festgenäht.



Und so sieht das dann aus.


die Ärmel und den Saum habe ich auch auf diese Weise gearbeitet.