Sonntag, 9. November 2014

eine Weste aus dem Rock

Eine Bekannte bekommt manchmal echt tolle Klamotten. So hat sie auch einen tollen Rock aus Flanell bekommen allerdings in einer sehr großen Größe.  Was ja nicht schlimm ist aber wie verwertet man das?

Ganz einfach man nimmt den Rock erstmal auseinander und schaut wie viel Stoff man zur Verfügung hat.

Dann schleicht man einige Male um das aufgetrennte Stück herum.

Dann auf einmal hat man die passenden Idee dazu!

So habe ich meinen Kleidergrundschnitt genommen und mir die Weste ausgezeichnet und siehe da innhalb kürzerster Zeit ist aus einem Rock eine Weste gewroden.

Ob die Weste so schon fertig ist weiß ich noch nicht.




Auf dem Bügel sieht sie gar nicht so schön aus wie sie eigentlich ist.

Einmal Eule, einmal Wolf

Was macht man mit T-Shirts die einem so nicht mehr gefallen?

ganz einfach man gibt ihnen ein neues Design!

Was man dazu braucht:

T-Shirt´s


Ein Motiv:



Farbe und Pinsel:


Ich habe den Wolfskopf mit dem Skalpell ausgeschnitten (alles was schwarz war)
Dann habe ich das Bild mit Krepp-Klebeband auf dem Shirt fixiert:


Die Eule habe ich auf der Rückseite des Blattes mit einem Kohlestift nachgezeichnet und dann auf das Shirt übertragen, indem ich das Papier auf das Shirt gelegt habe und vorsichtig über das Papier gestriffen bin.

Danach habe ich die Motive nachgezeichnet:

die Eule habe ich ausgemalt



Den Wolf habe ich dort silber gemalt,wo im Papier ein "Loch war". Kann man das verstehen?


Die Schrift ist in Korent und wurde wie bei der Eule auf das Shirt übertragen allerdings mit einem weißen Stift.

So die fertigen Ergebnisse:





Ein Edelgewand für die Prinzessin

Vor längerem habe ich mal ein grünes Kleid aus Panetsamt auf dem Flohmarkt gekauft. Allerdings habe ich nicht genau gewusst, was ich daraus machen soll bis...

Meine Tochter sagte: " Mama machst Du mir auch so eine schönes grünes Kleid wie Du eins hast?"
(gemeint war damit mein Höllenfenster)

Also habe ich die Ärmel aus dem Kleid ausgetrennt und sie der Größe meiner Tochter entsprechend angepasst. Dann habe ich die Länge für das Kleid abgemessen und einfach einen Oberteilschnitt auf das Kleid aufgelegt und so das Vorderteil und das Rückenteil ausgezeichnet und dann alles wieder zusammengenäht.

Anschließend habe ich dann die Ärmelsäume und den Halsausschnitt mit Perlen umnäht.
Hinten ist es zum schnüren.



Nun bin ich dabei einen Gürtel dazu zu nähen.


Dann bekommt sie noch eine Kopfbedeckung die ich gerne mit Klosterarbeiten verzieren möchte. 
Dieses Kleid wird allerdings nur beim Umzug getragen.

So nun ist es entllich geschafft!

Der Gürtel ist fertig

von vorne


von hinten zum binden


So und nun zur Kopfbedekung:

Hier die Einzelteile für die Blumenrispe :


nun werden die Teile zusammengedrahtet
beginnend bei den weißen Tropfen


So sieht dann das fertige Teil aus


Das ganze habe ich 4x gemacht
und für die Mitte habe ich noch eine andere Blüte gemacht



innen ist der Ring (Wulst) mit Volumenvlies gefüllt.
Schafwollvlies wäre besser aber ich habe leider keines zur Hand.


und wenn dann alle Teile aufgenäht sind und der Ring geschlossen ist sieht das Ganze  so aus!


Hier mal ein Blid vom fertigen Kleid:



Leider ist die Qualität nicht so toll



Eine Guggel für die Frau

Da ja mein Mann schon eine hat und es mich auch gelegentlich friert habe ich mir auch eine gemacht.

Sie ist aus rotem Wollstoff
 mit weißen Baumwollstoff gefüttert
 und mit goldenen und silbernen Metallic- Stickgarn bestickt. 


Die Knöpfe sind innen aus Styropoor Kugeln
und mit gold bestickt:


Detail der Stickerei:


Das Netzen von Haarnetzen

Heuer waren wir auf dem Ritterfest in Amerang. Leider war es sehr verregnet aber dadruch hatte ich die Gelegenheit bei einer Netzerin, das Rundnetzen mit Perleneinarbeitung zu erlernen und das ist nun mein erstes Probestück:


Der Teufel steckt im Detail

Seit gut einem Jahr möchte ich mir ein Höllenfenster nähen. Aber wie das Leben so spielt immer kam mit etwas dazwischen. 



So soll es aussehen wenn es fertig ist.




Leider habe ich vergessen vom Nähprozess Bilder zu machen. Aber wie das hald immer so ist wenn man ganz bei der Sache ist.
Allerdings war der Anfang ganz schön schwierig. Zuerst habe ich mich beim Höllenfenster verzeichnet und dann auch noch falsch zugeschnitten. Das habe ich aber mit Hilfe meines Mannes wieder ausbessern können.
Der rote Stoff war auch ziemlich zickig beim nähen. Aber letztendlich habe ich gewonnen.

So das ist das eigentlliche Höllenfenster:

Rotes Unterkleid vorne zum schnüren
Grünes Höllenfenster aus dünnem Baumwollsamt
gefüttert ist das Höllenfenster mit "senfgelben" Baumwollstoff.


Details vom Ärmel des Unterkleides:


Es wurden auf jeder Seite 15 Knöpfe angenäht so kann man auch gleich den Stand der Person erkennnen.

Die ersten vier Knöpfe kann man öffnen die habe ich mit dieses Schlaufen versehen. Alle anderen sind nur so aufgenäht worden.


So nun geht es an die Kopfbedekung:

Ich wollte gerne eine Kopfbedekung haben die einer Krone ähnelt aber nicht unbedingt eine seperate Krone benötigt.

Meine Vorbilder dazu:




Nach einigen Hin und Her und etlichen Versuchen die Zacken für die Krone hin zu bekommen, kann sich das Ergebnis schon sehen lassen.




Nun fehlt noch die Borte, die die Höllenfenster und den Saum einrahmen soll.
Diese Borte werde ich in der Broschiertechnik des Brettchenwebens herstellen allerding wird das ziemlich lange dauern.


Die Steine für die vordere Mitte und das Material für die Halskette müssen auch noch mal bestellt werden aber das muss mal wieder ein wenig warten.

So das Christkind hat mir auch diesen Wunsch erfüllt und mir die Steine und Fassungen für vorne gebracht.



!!!Fortsetzung folgt!!!

Mittelaltermarkt Piding

Ein Hoch auf das Königspaar!

Dieses Jahr waren wir wieder geladene Gäste für den Mittelaltermarkt in Piding.
Am Sonntag war der große Festumzug und da es ja so üblich war, dass das Königspaar einen solchen Zug anführte waren wir natürlich an erster Stelle.



Die Pferde für uns wurden noch in letzter Minute vom Veranstalter organiesiert.

Und für den Umstand, dass ich noch nie auf einem so großen Pferd gesessen habe, hat niemand was davon gemerkt.





Unsere Tochter hatte das Prvileg in der Kutsche des Bürgermeisters mitzufahren.





Nach dem Umzug mischte sich die Königin unters normale Volk



Das ganze Schuaspiel hat sehr großen Anklang bekommen, leider kann es sein dass es diesen schönen Markt nächstes Jahr nicht mehr gibt.